BLZ I - Wichtige Punkte in Wiesbaden geholt

Die Ausgangssituation für die erste Mannschaft des BLZ Mittelhessen war nach den ersten beiden Spieltagen in der Hessenliga 2014/2015 klar: Nach einer Niederlage und einem Sieg galt es am 22.11.2014 weitere Punkte zu sammeln.

Da der Gegner PSV GW Wiesbaden 1 seine bisherigen drei Spiele verloren hatte, war ein Sieg um so wichtiger. Auch diesmal trat der BLZ in Bestbesetzung mit fünf Herren (Christian Herbert, Dominik Seel, Paul Kuschmierz, Roland Frey und Philipp Schornberg) und zwei Damen (Simone Lauber und Marilen Schmidt) an.

Im ersten Herrendoppel begannen Seel/Kuschmierz stark gegen Lubasch-Koster/Pfeifer und gewannen den ersten Satz mit 21:15. Sie mussten sich aber am Ende nach zwei weiteren umkämpften Sätzen mit 14:21 und 18:21 geschlagen geben. Im Damendoppel hingegen setzten sich Lauber/Schmidt in drei Sätzen, die zum Schluss immer enger wurden gegen Joseph/Glass durch. 21:14, 18:21 und 22:20 lauteten hier die Sätze im Einzelnen.

Im zweiten Herrendoppel kämpften sich Herbert/Schornberg knapp durch die ersten beiden Sätze (22:20 und 19:21), und sicherten sich schließlich im dritten Satz mit 21:12 den Punkt zum 2:1. Auch im gemischten Doppel mit Schmidt/Frey setzten sich das Team vom BLZ Mittelhessen in drei Sätzen gegen Glass/Kuhfs durch. Nach einem knapp verlorenen ersten Satz (21:23) holten sie in den folgenden zwei Sätzen den nächsten Punkt mit 21:16 und 21:15.

Nach den stark umkämpften Doppeln sollten die Mannschaft vom BLZ Mittelhessen in den Einzelpartien noch einen Gang zulegen: Im Dameneinzel überzeugte Simone Lauber mit einem glatten Zweisatzsieg gegen Jennifer Joseph (21:5 und 21:6). Im ersten Herreneinzel bezwang Christian Herbert den beim PSV GW Wiesbaden an Nummer 1 gesetzten Paul Lubasch-Koster. Im zweiten Herreneinzel verlor leider der an diesem Samstag glücklose Dominik Seel sein zweites Spiel nach drei engen Sätzen mit 21:16, 18:21 und 17:21. Im dritten Herreneinzel setzte sich Paul Kuschmierz souverän gegen Kenneth Christensen durch und errang so den 6. Punkt zum verdienten Sieg in Wiesbaden.

Nach der hohen Niederlage im ersten Spiel gegen die Mannschaft aus Kassel, hat sich die Mannschaft stabilisiert. Mit dem 6:2 Erfolg in Wiesbaden hat sich die erste Mannschaft vom BLZ Mittelhessen im Mittelfeld der Hessenliga 2014/2015 festgesetzt.

 

BLZ Mittelhessen I verliert in Hofheim

Am Sonntag den 23. November 2014 ging die Reise für die erste Mannschaft des BLZ Mittelhessen zum noch ungeschlagenen Tabellenzweiten nach Hofheim. Die zwei errungenen Punkte vom Vortag im Gepäck waren alle gewillt auch hier nicht mit leeren Händen nach Hause zu fahren.

Leider misslang der Start in den beiden Herrendoppeln. Während das 1. Doppel mit Paul Kuschmierz und Dominik Seel nicht ins Spiel fand und recht deutlich mit 21-17 und 21-12 unterlag, beherrschte das 2. Doppel im ersten Satz ihre Gegner und ließen durch ein 21-13 viel Hoffnung keimen. Im zweiten und auch im anschließenden dritten Satz kam zu packenden Ballwechseln, die das Publikum begeisterten. Leider war allerdings das glücklichere Ende mit 17-21 und 17-21 auf Seiten der Hofheimer. Ein Sieg für Christian Herbert und Philipp Schornberg wäre hier durchaus verdient gewesen. Das parallel stattfindende Damendoppel bestritten für das BLZ Simone Lauber und Marilen Schmidt gegen die Hofheimer Damen Silvana Hultsch und die ehemalige 2. Bundesligaspielerin Sandra Emrich. Im ersten Satz konnten die Gießener Damen das Konzept, die überlegene Sandra Emrich aus dem Spiel zu nehmen, wodurch es zu einem hart umkämpften Auftakt kam, den die Hofheimerinnen am Ende knapp mit 21-18 gewannen. Im folgenden zweiten Satz konnte sich Emrich immer mehr ins Spiel einbringen und auch ihre Partnerin fand mehr Sicherheit, was zu einem deutlichen 21-10 führte. Im Dameneinzel waren die Fronten schnell geklärt. Hier gab es kaum Schwachpunkt ebei Sandra Emrich zu finden und so mußte sich Simone Lauber mit einem klaren 21-8 und 21-11 geschlagen geben. Das folgende Mixed mit Marilen Schmidt und Roland Frey wollten zumindest die Hoffnung auf ein noch mögliches Remis wahren. Auch wenn sie im ersten Satz eine Führung von 17-14 nicht ins Ziel retten konnten und mit 21-18 verloren, so erarbeiteten sie sich doch auch im zweiten Satz Punkt für Punkt, bis zum 14-14. Dann plötzlich verloren sie aus unerklärlichen Gründen den Faden, machten keinen einzigen Punkt mehr und verloren so auch das Spiel durch ein 21-14 im zweiten Satz. Auch wenn das Gesamtergebnis nun nicht mehr zu retten war, so wäre ein vorzeitiges verlassen der Halle ein Fehler gewesen. Denn nun folgten drei packende Herreneinzel, die deutlich machten, daß das BLZ an diesem Tage deutlich unter Wert geschlagen wurde. Im ersten Einzel trafen Sven Erik Prey und Christian Herbert aufeinander. Gleich der erste Satz forderte den Spielern alles ab und Christian wurde für seine tolle Leistung mit einem 23-21 belohnt. Auch wenn das Ergebnis des zweiten Satzes, den der Mittelhesse mit 21-16 abgeben mußte, etwas deutlich wirkte, so wurde auch hier feinstes Badminton von beiden Spielern gezeigt. Der dritte Satz war dann bis zum Schluß ein knappes „Ding“. Vielleicht war es die Konzentration, vielleicht die Kondition, vielleicht aber einfach nur das fehlende Glück, daß auch hier die Hofheimer mit 21-18 die Nase vorne hatten. Das zweite Herreneinzel bestritt für das BLZ Dominik Seel gegen den Hofheimer Frank Fischer. Die Zahlen 21-17 18-21 und 21-18 sprechen für sich. Es war ein Spiel auf ausgeglichenem und vorallem hohen Niveau. Dass auch hier das glücklichere Ende beim Heimverein war, braucht man wohl kaum noch erwähnen. An diesem Tage war der Heimvorteil einfach nicht zu überwinden. Ein richtiges Debakel mußte nun Philipp Schornberg im dritten Einzel gegen Lukas Vogel abwenden. Ebenso wie die ersten beiden Herreneinzel, mußte auch er viel Kraft und Schweiß in die Waagschale werfen, was am Ende, um die Ehre der Mannschaft zu retten. Und genau das gelang ihm mit einem 21-19 und 21-16 Sieg. Im Resümee muß man sagen, daß der Sieg der Hofheimer durchaus verdient ist, das Ergebnis von 7-1 allerdings deutlich zu hoch ausgefallen ist.