6:2 Niederlage gegen den Tabellenführer

Am Sonntag, den 04. Dez. 2011 hatte die 1. Mannschaft des BLZ Mittelhessen den Tabellenführer aus Frankfurt zu Gast. Austragungsort war die Halle A, der Herderschule in Gießen.

Wegen des Ausfalls von zwei Herren, verstärkten Andreas „Mecki“ Scheuer, ein Wetzlarer Urgestein und der erst seit dieser Saison für das BLZ Mittelhessen spielende Steffen Kuntz das Team.

Beide Herrendoppel begannen sehr viel versprechend. Im 1. Doppel standen sich, der aus Gießen stammendeChristian Herbert mit seinem über den TV Wetzlar zum BLZ gelangtem PartnerRoland Frey, den Frankfurtern Thera Deters und Rene Jeruschkat gegenüber. Die beiden BLZler fanden einen guten Start und kontrollierten das Spiel bis zum 17:11. Dann kam plötzlich ein unerklärlicher Bruch und die Frankfurter kamen immer besser ins Spiel. Leider konnten die Mittelhessen den Satz nicht retten und verloren ihn mit 19:21. Der zweite Satz lief sehr ähnlich, allerdings mit umgekehrten Vorzeichen. Diesmal lagen die Frankfurter stets in Führung bis zu 14:19, ehe Herbert / Frey eine fehlerfreie Serie hinlegten und auf 19:19 herankamen. Aber auch in diesem Satz hatten die Frankfurter das bessere Ende für sich und gewannen 20:22.

Im 2. Doppel hatten Andreas Scheuer und Steffen Kuntz eine schier unlösbare Aufgabe vor sich. Ebenso wie das erste Frankfurter Doppel hatte auch das Zweite (Sebastian Kraft und Florian Spitz) eine blütenreine Weste, sprich sechs Siege in sechs Spielen. Zur freudigen Überraschung konnten die beiden Ergänzungsspieler, dank einer sehr starken Leistung den ersten Satz mit 21:16 für sich entscheiden. Leider hatte dieser harte erste Satz wohl zu viel Kraft gekostet, do daß sie weder im zweiten (10:21) noch im entscheidenden dritten Satz (12:21) daran anknüpfen konnten und somit auch das zweite Doppel letztendlich an die Frankfurter ging.

Danach folgte das bekanntlich starke Damendoppel vom BLZ Mittelhessen, mit der Gießnerin Simone Lauber und der ehemals in Wetzlar aktiven und inzwischen zur Wahlstuttgarterin gewordenen Julia Töws.Auch diesmal enttäuschten die beiden Damen nicht und gewannen ungefährdet mit 21:11 und 21:13 gegen die Frankfurterinnen Gabriele Fara und Rike Bernschein.

Ähnlich deutlich wie noch eben die Damen ihr Doppel gewinnen konnten, mußte das BLZ das 2. Herreneinzel, geführt vom Wetzlarer Andreas Scheuer, mit 6:21 und 12:21 abgeben. Zeitgleich fand auch das 3. Herreneinzel statt, in das sich Steffen Kuntz ganz großartig hereinfand. Er ließ seinen Gegner ein ums andere Mal hinterherschauen und ließ ihn mit seinen perfekt gespielten Netzbällen fast verzweifeln. Nachdem er auf diese Art und Weise den ersten Satz mit 21:10 gewonnen hatte, riss allerdings auch bei Steffen der Faden und so drehte sich das Blatt ganz unerwartet und es kam mit einem 12:21 und 15:21 zu einer Dreisatzniederlage.

Im nun folgenden Dameneinzel, konnte das BLZ Mittelhessen, dank einer sehr überzeugenden Leistung (21:13 und 21:5) von Simone Lauber auf 2:4 verkürzen.

Mit der Last des „Gewinnen-Müssens“ ging Christian Herbert in das 1. Einzel. Dabei kämpfte er unermüdlich gegen den in dieser Saison bisher ungeschlagenen Thera Deters und hielt das Spiel auch bis zum Schluß offen. Doch wie in seinem Doppel fehlte ihm auch hier das nötige Quäntchen Glück, um die Partie für sich entscheiden zu können. Nach sehr gutem Spiel mußte sich Christian dennoch mit 15:21 und 18:21 geschlagen geben.

Das letzte Spiel des Tages war das Mixed von Julia Töws und Roland Frey gegen die Frankfurter Gabriele Fara und Sebastian Kraft, welches nur noch zur Ergebniskosmetik hätte beitragen können. Ebenso wie Steffen im 3. Einzel, hatte das gemischte Doppel aus Mittelhessen seinen Gegner klar kontrolliert und mühelos den ersten Satz mit 21:10 gewonnen und im Anschluß plötzlich und unerklärlich immer mehr Fehler gemacht. Dies nutzten die Frankfurter für sich aus und fügten den Mittelhessen eine, auch in dieser Höhe (14:21 und 9:21) verdiente Niederlage zu.

Zum Schluß hieß es BLZ Mittelhessen 1 gegen 1. FBC Frankfurt 1 2:6. Auch wenn das BLZ Mittelhessen auf zwei Stammspieler verzichten mußte, so wäre dennoch auch zählbares möglich gewesen. Allerdings wäre dazu 100 Prozent Leistung oder eben etwas mehr Glück notwendig gewesen. Aber schon nächsten Sonntag geht es nach Friedrichsdorf und da heißt es neues Spiel – neues Glück!